Welche Medien nutzen wir im Musikunterricht?


Welche Medien verwenden wir im Musikunterricht

 

Welche Medien wir im Musikunterricht nutzen, ist schnell beantwortet. Ein Quintett aus

 

  • Büchern,

  • Noten,

  • Websites,

  • Video und

  • Audio.

 

Dabei ergänzen sie sich gegenseitig, was besonders effizientes Lernen ermöglicht. Yeah! :-) Das Schöne ist außerdem: Du kannst die Medien natürlich auch abseits des Musikunterrichts nutzen.

Wie finden Musiklehrer*innen die passenden Medien für Dich?

Erfahrungswerte, Austausch mit Kollegen und Kolleginnen sowie stete Weiterbildung. Diese Kombination bildet den Grundstein für die Medienauswahl. Sie ist so einzigartig wie jede*r Schüler*in.

Klassiker kurz erklärt: Buch, Noten, Audio

Buch: Ein Lehrbuch ist meist das Fundament im Musikunterricht. Es ist sozusagen der rote Faden, an dem Du Dich über Deine ersten Schritte als Musiker*in hinaus orientieren kannst. Viele Lehrbücher enthalten neben Text und Bildern mittlerweile auch begleitende CDs, DVDs oder Codes für den Download bestimmter Inhalte im Internet.

 

Noten: Eigenes Notenmaterial ergänzt und erweitert das Angebot von Lehrbüchern. Gleichzeitig bieten sie Dir die Gelegenheit, selbst kreativ zu werden. Etwa, indem Du Dir eigene Cajon Grooves oder Drum Fills ausdenkst und notierst.

 

Audio: Für uns Musiker*innen ist Audio zweifellos das wichtigste Medium. Wir lernen damit, drücken uns aber auch darüber aus. Musik zu hören ist nach wie vor essenziell, möchtest Du großartig musizieren.

Offline und online Inhalte für Deinen Lernerfolg

Websites: Websites und Blogs sind wie Karteikarten, nur online. Das ist ihre große Stärke! Dabei verwende ich sie nicht direkt im Musikunterricht, sondern verweise gerne auf sie. Schließlich enthalten sie weiterführende, vertiefende und inspirierende mediale Inhalte.

 

Video: Ach, was wäre ich ohne Videos beziehungsweise YouTube. Ich liebe diese Plattform - auch im Unterricht! Und ich glaube, dass es den Meisten nicht anders geht, oder? :-)

Besonders hervorheben möchte ich die dort vorhandenen

  • Drumless Tracks,

  • Lehrvideos und

  • Covers.

Drumless Tracks sind Musikstücke ohne Schlagzeugspur. Du ersetzt diese also direkt, wenn Du die Songs begleitest. Wobei das natürlich auch für die Cajon, Djemben oder andere Trommeln gilt.

 

Lehrvideos bieten abseits Deines Musikunterrichts wertvolle Informationen, Tipps und Inspiration. Die Auswahl auf YouTube ist bombastisch, häufig ebenso die Qualität. Vorbeischauen lohnt in jedem Fall.

 

Covers sind eigene Interpretationen bereits bestehender Songs. Sie sollen Dich motivieren und zum Blick über den Tellerrand anregen. Das gelingt ganz nach dem Motto: „Höre, was möglich ist!“. :-)

Nutzen wir jedes Medium?

Kommt darauf an. Empfehlenswerter Musikunterricht ist nämlich dem oder der Schüler*in auf dem Leib geschneidert. Daher lässt sich die Medien-Zusammenstellung nicht verallgemeinern.

 

So arbeite ich mit meinen jungen Musikschüler*innen am liebsten offline. (Abgesehen vom Musizieren mit YouTube). Interaktive Lernseiten wie beispielsweise schlaukopf.de empfehle ich für zuhause. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass sie manche Musiklehrer*innen aktiver nutzen.

 

Auch Lehrbücher setze ich je nach Schüler*in anders ein. Manche profitieren bereits früh von ihnen, andere lernen zunächst am besten über die Ohren.

 

Mit welchen Medien Du hauptsächlich lernen wirst, lässt sich also schwer vorab sagen. Wobei ich denke, dass Du mit allen Formaten in Berührung kommen wirst. Gleiches gilt für einen Übeplan.

 

Mit welchem Medium lernst Du am liebsten? Buch, Audio, Video oder ...? :-) Ich freue mich auf Deinen Kommentar und wie immer: Hau rein!

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