Schluss mit fadem Blattspiel: Wie Du aus Rhythmusübungen mitreißende Musik machst


Rhythmusübungen Schlagzeug und Cajon Ideen

 

Seit dem Start meines Blogs vor zwei Jahren findest Du in meiner Klangwerkstatt kostenlose Noten für Schlagzeug, Cajon und andere Musikinstrumente.

 

Die Kategorie Rhythmusübungen ist vergleichsweise neu, in Sachen Spielspaß kann sie mit der alteingesessenen Verwandtschaft jedoch wunderbar mithalten.

 

Aber – und das lehrt meine Unterrichtserfahrung – wirken die einzelnen Takte auf den ersten Blick „langweilig“.

 

Gibst Du den Noten dennoch eine Chance und betrachtest sie mit einem kreativen Auge, erkennst Du deren erstaunliches musikalisches Potenzial.

 

Von diesem Facettenreichtum handelt mein heutiger Artikel, in dem ich Dir drei perkussive Gestaltungsideen für Rhythmusübungen vorstelle.

Zum Verständnis: Spreche, singe und klatsche die Rhythmen

Was Du singen oder sprechen kannst, kannst Du auch spielen.

 

Daher ist mein erster Vorschlag, die Rhythmusübungen abseits Deines Musikinstruments zu erfassen.

 

  • Lies Dir den jeweiligen Takt zunächst gut durch und stelle Dir vor, wie dieser klingt. So fällt der nächste Schritt, das Klatschen, Singen oder Sprechen, bedeutend leichter.
  • Ein Viertelpuls, den Du mit einem Deiner Füße stampfst, gibt Dir zusätzliche Sicherheit.

 

Mit dieser Vorgehensweise kannst Du übrigens nicht nur meine Noten erschließen – von Gitarrenriffs über Drumfills bis hin zu Gesangsparts erweist sie sich als äußerst praktisch.

 

Aber wie immer gilt: Überzeuge Dich selbst.

1. Klasse Fills für Schlagzeug und Cajon

In meinem Blogartikel zum Fill-In Baukasten stelle ich Dir ein erprobtes Konzept vor, mit dessen Hilfe Du im Handumdrehen klangvolle Drumfills basteln kannst. Sämtliche Rhythmusübungen lassen sich logisch in dieses integrieren.

 

Dabei beschränkt sich das System nicht nur auf das Schlagzeug. Es lässt sich ebenso unkompliziert auf andere Perkussionsinstrumente wie die Cajon anwenden.

2. Originelle Ideen für Hi-Hat, Ride & Co.

Die Hi-Hat ist schon ein tolles Musikinstrument:

 

Je nachdem, wie und was ich auf ihr spiele, ändert sie das komplette Feeling der Musik.

 

Nutze auch Du dieses Wissen!

 

  • Beschränke Dich zunächst auf Bassschläge auf der ersten und dritten Zählzeit. Die Snare soll auf Schlag zwei und vier erklingen. Darüber spielst Du die vorgegebenen rhythmischen Figuren auf der Hi-Hat.
  • Funktioniert dies, wechsle gerne zum Ride. Eventuell möchtest Du dessen Kuppe integrieren, was noch mehr Würze ins Spiel bringt.

 

Verzichte ebenso wenig darauf, Füße und Hände improvisieren zu lassen. Stoff für den Anfang ist das zwar nicht, doch ein interessantes Ziel. :-)

3.Mehr Wumms für die Bassdrum

Unabhängig davon, ob Du mit oder ohne Doublebass spielst – meine Übungen sind auch als tiefe Töne hörenswert.

 

  • Entscheide Dich für ein Snare- sowie Beckenostinato, das Du mit den Takten aus den Arbeitsblättern unterlegst.
  • Als fortgeschrittene Übung empfehle ich das Improvisieren der Hände über Deine Bassostinati.

Du bist´s!

Das waren sie schon, meine drei Ideen für das Musizieren mit Rhythmusübungen. Neben diesen gibt es selbstverständlich noch viele weitere Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Jedoch wäre ich nicht ich, würde ich alles vorkauen – kreative Eigeninitiative ist gefragt.

 

Neugierig bin ich trotzdem:

 

Wie setzt Du Rhythmusübungen am liebsten in Szene?

Mehr zum Thema




Kommentar schreiben

Kommentare: 0