Kein Fortschritt am Instrument? So geht's wieder voran

Tipps Üben fehlende Fortschritte Instrument

 

Manchmal läuft’s einfach.


Und dann gibt’s Zeiten, da will gefühlt gar nichts gehen. 


Du lernst ein Instrument


Dann kennst Du es: 


Warum auch immer machst Du keinen Fortschritt mehr. 


Du dokterst seit einer halben Ewigkeit an einem Lied herum. 


Oder an einer Übung, die Du doch eigentlich mittlerweile können müsstest. 


Eigentlich. 

Fakt: Nichts geht voran und feststecken stinkt

Es nervt ungemein, beim Musizieren nicht vom Fleck zu kommen.


Leider ist das aber meiner Erfahrung nach ganz normal. 


Auch mir ging und geht es als Profi immer wieder mal so. 


Vor allem, wenn ich mich in für mich ganz neue Themen einarbeite. 


Die Lernkurve:

 

  • Am Anfang wackelt es wie ein freudig wedelnder Hundeschwanz. 
  • Dann krebst Du für einige Zeit irgendwo am Ende der musikalischen Skala rum. 
  • Doch plötzlich bemerkst Du eine Veränderung:


Hey, es wird besser, besser - und besser!


Und dann macht es auf einmal Klick


Was Du brauchst, ist also kein Wunder, sondern die gute, alte Geduld.


Sitzfleisch.

 

Auch, wenn es unsexy klingt:

 

Dranbleiben ist angesagt.


Und ja, ich weiß:


Das sagt sich immer so leicht.


Aber hey, was ist die Alternative?


Gut, dass Du fragst: 

Hol Dir professionelle Unterstützung

Wenn wirklich gar nichts mehr geht, dann lass Dir von einem Profi helfen.


Erfahrene Lehrkräfte sind darin trainiert, gemeinsam mit Dir Lösungen für Deine Probleme zu erarbeiten.


Gleichzeitig kann der fehlende Fortschritt am Instrument aber auch andere Ursachen als

 


Frage:


Steigerst Du Dich vielleicht in das Plateau beim Musik machen hinein? 

Fehlende Fortschritte am Instrument oder: Das Gras wächst nicht schneller, wenn Du daran ziehst

Es braucht Zeit, ein Instrument zu lernen.


Mindestens genauso viel Zeit braucht es, Dich selbst zu meistern. 

 

(Eventuell sogar noch mehr.)


Was ich damit meine:


Musizieren ist auch Einstellungssache


Körperlich und mental.


Wenn Du

 

  • erschöpft bist, 
  • gestresst und verspannt 
  • oder schon Bauchschmerzen bekommst, wenn Du nur an Deine Notenmappe denkst …


Dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich das direkt oder indirekt auf Deinen Fortschritt beim Üben auswirkt.


Leider kannst Du Stress oder schlechte Laune nicht immer vermeiden.


Aber Du kannst immer liebevoll mit Dir umgehen.

 

Du könntest auch sagen:

Vertraue Dir und der (Übe-)Zeit

Mach Dich nicht selbst fertig, wenn Du aktuell keine Fortschritte beim Musizieren machst.


Sie sind nur eine Frage der Zeit, wenn Du regelmäßig und richtig übst.

 
Das Gras wächst leider nicht schneller, wenn Du daran ziehst.


Und wenn Du mir nicht glaubst, dann probiere es gerne aus.

 

Fakt:


Auch mich frustriert das Übeplateau.


Daran hat sich auch nach mehr als 15 Jahren als aktive Musikerin nicht geändert.


Was sich aber verändert hat, ist mein Erfahrungsschatz: 


Stillstand nervt, aber gehört dazu. 


Zum Glück geht er aber auch wieder vorbei.

 

Er passiert - und passiert.


Lass Dich also nicht unterkriegen, wenn Du derzeit irgendwo im Nirgendwo herumkrebst.


Morgen klingt die Welt vielleicht schon ganz anders.


Alles Liebe Dir. 


Manu Holmer

Kurzer Selbstcheck zum Schluss:


  • Hast Du in letzter Zeit regelmäßig geübt? Wirklich?
  • Gehst Du zu verkopft an die Sache heran? Gönnst Du Dir auch „Spaß-Zeit“ beim Üben?
  • Hast Du Dich irgendwo festgebissen? Macht es vielleicht Sinn, später auf den Song/die Übung zurückzukommen?

Schlechte Zeiten Musik machen

Wie Du schlechte Zeiten beim Musizieren überwindest

Tipps eigenen Stil finden Musiker
Tipps Frust Üben Fortschritt

Übefrust in Fortschritt verwandeln: Diese Tipps helfen



Kommentar schreiben

Kommentare: 0