5 einfache Gewohnheiten, die Dich zu einem besseren Cajonisten*in machen

Gewohnheiten besser Cajon spielen

 

Gewohnheiten oder Routinen: Sie helfen Dir dabei, Deine Ziele zu erreichen.

 

Ganz unabhängig davon, ob auf der Cajon, am Schlagzeug oder beim Sporteln – ohne sie wirst Du nur mühevoll Fortschritte nach Deinem Geschmack erzielen können.

 

Das ist natürlich suboptimal. Und unter uns gesagt auch alles andere als befriedigend. Versteh mich nicht falsch:

 

Cajon zu spielen ist auch dann eine grandiose Angelegenheit, wenn Du nicht in der Champions League mitmischen möchtest.

 

Jedoch brauchst Du ein Ziel, um langfristig motiviert zu bleiben. Und das Ziel ist in der Regel, besser zu werden. Hey, warum würdest Du sonst Unterricht nehmen, üben oder diesen Artikel lesen? Genau.

 

Daher: Auf geht's! :-) Lass uns 5 einfache Gewohnheiten ansehen, die Dich zu einem besseren Cajonisten*in machen.

Trommle regelmäßig zur Musik (1. Gewohnheit)

Warum übst Du eigentlich? Um anderen mit einer krassen Spieltechnik zu imponieren? Oder weil Du Musik machen möchtest? Ich kenne Dich womöglich nicht, doch ich glaube - hoffe: Letzteres ist der Fall.

 

Möchtest Du ein besserer Cajonist oder eine bessere Cajonistin werden? In diesem Fall solltest Du exakt das tun: Musizieren. Spiele also bei jeder Übesession zu passenden Liedern.

 

Optimal ist:

 

Wenn Du einen bestimmten Groove oder ein Fill gelernt hast, solltest Du diesen Inhalt gleich dazuspielen. So festigst Du das Gelernte und erhältst weiteren Input, wie Du ihn noch musikalischer einsetzen kannst.

Übe mit Plan (2. Gewohnheit)

Heute mal das. Morgen das. Und Übermorgen? Schauen wir mal …

 

Geht es Dir auch so beim Üben? Wenn Du ein Musikinstrument wie die Cajon lernen möchtest, ist ein roter Faden Gold wert.

 

Ein clever erdachter Übeplan spart Dir nämlich massig Zeit und Nerven. Stell Dir das so vor:

 

Du möchtest ein bestimmtes Lied lernen. Nun packst Du es Dir auf die Ohren und trommelst dazu. Das war noch nicht so toll … denkst Du. Und drücktst zum zweiten Mal auf den Play-Button.

 

So geht es weiter, bis Du entweder keine Zeit oder keine Lust mehr hast. Denn spürbare Fortschritte hast Du beim Lernen des Lieds nicht gemacht.

 

Hättest Du hingegen mit einem Plan geübt, wäre die Vorgehensweise klar gewesen:

 

  1. Du hörst Dir den Song mehrfach an.

  2. Du suchst Dir einen Cajon Beat aus, den Du dazu spielen möchtest.

  3. Du übst den Groove zunächst ohne Musik, bis Du Dich sicher dabei fühlst.

  4. Nun bringst Du Beat und Lied zusammen.

  5. Fühlt sich gut an?

  6. Nun erweiterst Du das Gelernte um einen neuen Groove, Fills oder andere musikalische Parameter.

  7. So gehst Du weiter vor, bis Du glücklich mit Deiner Kreation bist

 

Alternativ dazu könntest Du auch Cajonnoten zur Hand nehmen.

 

Aber Du merkst: Hast Du einen Plan, weißt Du WAS Du WANN und WARUM machst. Bedeutet das weniger Spielspaß für Dich?

 

Das musst Du für Dich entscheiden – übe das nächste Mal so wie gerade eben oder bei Melina vorgestellt. :-)

Hole Dir Inspiration - auch abseits der Cajon (3. Gewohnheit)

besser Cajon spielen Routinen

 

Stell Dir vor, Du köchelst stets nur in Deinem eigenen Saft vor Dich hin. Das ist alles schön und gut.

 

Jedoch:

 

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Dir irgendwann die Puste ausgeht. Die Lust am Trommeln ist verflogen.

 

Mensch, irgendwie klingt alles gleich. Alles doof …

 

Stopp!

 

Was Du brauchst, ist kein Wunder, sondern Inspiration. Schaue Dir YouTube Videos an. Lass Dich von genialer Musik inspirieren. Und GANZ, GANZ wichtig:

 

Komm aus dem Saft, Deinem Proberaum, heraus und gehe auf ein Konzert.

 

Ja echt, Musik gibt’s auch abseits vom Bildschirm!

 

Rede gerne auch mit den Musiker*innen nach dem Gig. Das kann Dich so viel mehr als eine Unterhaltung über Instagram oder ein Kommentar auf YouTube inspirieren.

 

Und mindestens genauso wichtig: Es muss nicht immer die Rhythmus-Fraktion aus Schlagzeug oder Cajon sein, die Dir neue Perspektiven eröffnet. Einer meiner Lieblingsmusiker ist zum Beispiel Jimi Hendrix.

 

Inspiration für besseres Musizieren geht übrigens auch über Bücher oder Vorträge. Verenge Deinen Fokus also nicht, wenn Du ein besserer Cajonist oder eine bessere Cajonistin werden möchtest.

 

Schau über den Tellerrand hinaus. Musik machen ist mehr als lediglich Töne in einer rhythmisch-korrekten Reihenfolge zu produzieren.

 

Musik ist Leben! Und Leben ist viel mehr als nur Musik.

Mach's Dir leicht dank professionellem Feedback (4. Gewohnheit)

Warum besuchen Menschen Musikunterricht? Weil sie ein Instrument oder singen lernen möchten. Doch ist das schon alles?

 

Nein. Auf keinen Fall.

 

Von Deiner Musiklehrer*in bekommst Du wertvolles Feedback. Ideen. Inspiration. Und Du profitierst von Kontakten.

 

Das alles hilft Dir letztlich dabei, schneller Deine persönlichen Ziele zu erreichen. Daher ist Musikunterricht mehr als nur eine definierte Zeitspanne, in der Du ein Instrument lernst.

 

Es ist ein Weg für Dein gewünschtes Wachstum in kürzerer Zeit. Musikalisch und persönlich.

 

Dabei muss Cajonunterricht nicht zwingend vor Ort stattfinden. Auch Online Kurse* (*Affiliate-Link) sind eine gute Möglichkeit, um von den Vorteilen eines professionellen Supervisors zu profitieren.

 

Gleiches gilt für Unterricht über Skype, Zoom und ähnlichen Plattformen.

Nimm Dich beim Cajon spielen auf (5. Gewohnheit)

Weißt Du, was meine wichtigsten musikalischen Gamechanger der letzten Jahre waren?

 

  • Musikunterricht

  • Metronom

  • Mich beim Spielen aufzunehmen

 

Musikunterricht dürfte klar sein. Die Vorteile vom Üben zum Metronom stelle ich Dir im Beitrag Klick, klick, gut vor.

 

Mich beim Trommeln aufzunehmen war noch einmal ein zusätzlicher Booster für meine Musikalität. Denn zu lernen gibt es auch nach über einem Jahrzehnt – ja, ich rocke schon länger – noch viel. SEHR viel.

 

Wenn Du ein*e bessere Cajonist*in werden möchtest, kann ich es Dir nur empfehlen:

 

Nimm Dich regelmäßig beim Spielen auf.

 

Das bietet mehr als nur diese 7 Vorteile:

 

  1. Du lernst zu hören, wie Dein Publikum.

  2. Du merkst, wo es noch hapert.

  3. Dein Ohr wird geschult.

  4. Du siehst, wie Du beim Trommeln wirkst.

  5. Du verlierst das unangenehme Gefühl, Dich selbst beim Spielen zu hören.

  6. Dank der Videos hast Du eine nachvollziehbare Referenz für Deine Spielfortschritte.

  7. Du kannst die Aufnahmen Deine*r Musiklehrer*in zeigen und um Feedback bitten.

 

Wenn Du nur eine Gewohnheit aus diesem Ratgeber etablierst, ist es übrigens die mit dem Aufnehmen. Ich zähle sie nicht ohne Grund zu meinen wichtigsten musikalischen Gamechangern der letzten Jahre.

 

Und nein - die Aufnahmen muss auch nie irgendjemand außer Dir zu Gesicht bekommen. Es sei denn, Du möchtest das.

Einfache Gewohnheiten? Bessere Cajonisten*in!

Du weißt, für mich ist jeder Musikschaffende großartig weil einzigartig. Gleichzeitig denke ich, dass das Streben nach mehr essenziell für unser persönliches Wachstum weit über die Musik hinaus ist.

 

  • Was können wir noch lernen?

  • Welche Fortschritte sind wirklich drin?

  • Wie können wir unser volles Potenzial entfalten?

 

Diese Fragen lassen sich letztlich jedoch nur durch beherztes Handeln beantworten. Die Gewohnheiten aus diesem Beitrag eignen sich hierfür als ideale Basis.

 

Mein Tipp ist dabei:

 

Keep it simple! Etabliere eine einzelne gute - einfache - Gewohnheit und gehe dann zur Nächsten über. Im Schnitt dauert es 66 Tage, bis Du sie verinnerlichen konntest.

 

Und sonst so? Hab Spaß und hau rein! :-)

 

Manu ♪

 

Ps.: Auf welche Gewohnheit kannst Du nicht verzichten?

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