Wie Du auch ohne Musikinstrument Rhythmus üben kannst: 3 einfache Ideen zum Nachmachen

Rhythmus üben Ideen

 

Rhythmus üben ist schwer? Nein.

 

Zumindest wenn Du weißt, wie es geht. In diesem Beitrag stelle ich Dir 3 einfache Ideen zum Nachmachen vor.

 

Die Tipps kannst Du als Schlagzeuger*in, aber auch als Musiker*in mit Vorliebe für die Cajon nutzen. 

 

Solltest Du ein anderes Musikinstrument spielen, ist das auch kein Problem.

 

Das Prinzip bleibt bei jeder Übung gleich.

 

Und: Für keine der Ideen musst Du am Instrument sitzen. Du kannst sie also – theoretisch - jederzeit ausprobieren.

 

Klingt spannend?

 

Lass uns die Ideen daher gleich ansehen.

 

Auf geht’s! :-)

Übe Rhythmus, indem Du sprichst

Vor einiger Zeit habe ich bereits einen eigenen Artikel zum Thema Rhythmussprache veröffentlicht. Das Thema ist nämlich wirklich wichtig.

 

Bei ihr geht es kurz gesagt darum, Rhythmen verbal zu erarbeiten. Vom Schlagzeug oder der Cajon kennst Du das vielleicht so:

 

Bum, bum, tschack ist die Lautmalerei für zwei tiefe Bassschläge und die Snare.

 

Kurz: Spielst Du bum, bum, tschack, ertönt der Beat von Queens We Will Rock You.

 

Rhythmus- oder Taktsprache ist neben der musikalischen Additionsmethode eine meiner Geheimwaffen im Unterricht.

 

Und ja, auch für mich persönlich. Denn nur was ich sprechen kann, habe ich auch verstanden. Logisch, oder?

 

Kannst Du eine Rhythmusübung zum Beispiel nicht sprechen, wirst Du sie auch nicht spielen können.

 

Dabei ist es gar nicht so wichtig, WIE Du den Rhythmus sprichst. Nur stimmen muss es.

 

Lies Dir also meinen Ratgeber zum Thema Rhythmussprache durch, um von der verbalen Wunderwaffe aus meinem Musikunterricht zu profitieren.

 

Du möchtest Dich näher damit beschäftigen und gemeinsam mit mir an Deinen Rhythmus üben? In diesem Fall kannst Du gerne auch Dein Rhythmustraining mit mir buchen.

 

Darin zeige ich Dir unter anderem auch, wie Du den nächsten Tipp optimal für Dich nutzen kannst.

Klatsche, stampfe und mach Musik mit Deinem Körper

Musik Rhythmus üben

 

Welches Musikinstrument trägst Du 24/ mit Dir herum? 

 

Den Körper!

 

Ja, Bodypercussion ist unser Stichwort.

 

Du kennst es auch:

 

Bei einem Konzert ist die Stimmung bombastisch. Plötzlich beginnt jemand zu klatschen.

 

Was passiert?

 

Nach und nach stimmt der ganze Raum mit ein.

 

Das ist nicht nur ein Ausdruck des Wohlgefallens. Es ist auch gemeinsames Musizieren in Reinform.

 

Denn auch Körperklänge sind Musik. Unsere Vorfahren können davon ein Liedchen singen. :-)

 

Rhythmus üben funktioniert also wunderbar, indem Du mit Deinem Körper mitgehst.

 

  • Du hörst in der U-Bahn gerne Musik? Patsche die Viertelnoten gerne auf Deinen Oberschenkeln dazu. (Rücksicht auf Deine Mitreisenden nicht vergessen.)
  • Bevor das Video auf YouTube startet, läuft Werbung? Hey, klatsch doch mal den Off-Beat zum abgespielten Jingle dazu.
  • Beim TV-Schauen fällt Dir immer wieder tolle Filmmusik auf? Da findest Du sicherlich auch eine Möglichkeit, mit Deinem Körper dazu zu spielen.

 

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – der Lautstärke je nach Umgebung natürlich schon.

 

Probiere Bodypercussion in jedem Fall aus.

 

Du wirst überrascht sein, wo Dir in Deinem Alltag überall Musik begegnet, wenn Du die Ohren dafür öffnest.

Rhythmus üben: Bring Bewegung ins Spiel

Es gibt viele Seiten, die ich an der Musik liebe. Eine davon ist Bewegung. Ja, Musik bewegt uns. Emotional. Aber auch körperlich.

 

Das kannst Du nutzen, um Deinen Rhythmus zu üben. Leg Dir also zum Beispiel einen Song aufs Ohr und beweg Dich rhythmisch dazu.

 

In meinem Musikunterricht mit Kindern mache ich das auch sehr gerne. Schließlich profitiert davon nicht nur das Rhythmusgefühl.

 

Es macht einfach auch unglaublich viel Spaß. :-)

 

Und das sollte Musik ja immer.

Gibt es noch mehr Ideen zum Üben?

Du fragst Dich, wie Du Rhythmus lernen oder Dein Taktgefühl verbessern kannst? In diesem Beitrag hast Du drei einfache Ideen dafür kennengelernt.

 

Auch das Rhythmusdiktat aus dem Video ist eine interessante Idee zum Üben. Du findest es auf meinem YouTube-Kanal Schlagzeug- und Wortspielerin.

 

Selbstverständlich gibt es noch zig weitere Möglichkeiten dafür. Wichtig ist, mit einer davon zu starten.

 

Denn Du weißt ja, wie es ist: Lesen ist gut und schön. Besonders nachhaltig wird Lernen aber erst, wenn Du den Inhalt in der Praxis umsetzen kannst.

 

Schnapp Dir daher Deine liebste Idee aus diesem Beitrag und probiere sie gleich heute aus. Das kannst Du wie gesagt auch gerne gemeinsam mit mir.

 

In jedem Fall wünsche ich Dir viel Freude mit Deinem ganz persönlichen Rhythmus. :-)

 

Du hast noch weitere tolle Ideen zum Üben auf Lager? Teile sie gerne in den Kommentaren!

 

Manu


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