Ein Tag im Tonstudio: Erfahrungsbericht und drei Praxistipps für Dich


 

Mein vorletzter Besuch im Tonstudio muss 2014 oder 2015 gewesen sein. How time flies – mittlerweile schreiben wir 2019.

 

Nun plante ich ja schon relativ lange, einen eigenen YouTube Kanal zu erstellen. Zunächst mit Drum Cover, später soll noch anderer Inhalt dazukommen.

 

Schließlich benötige ich frisches Bewerbungsmaterial für freshe Musikprojekte.

 

Pünktlich zu meinem 27. Geburtstag dachte ich mir: „Hey, wenn nicht jetzt, wann machst Du's dann?“ und habe mir selbst einen Tag im Tonstudio geschenkt. :-)

Reh mit Musik im Gepäck

Meine Wahl fiel auf das Reh mit Rucksack Studio in Regensburg, das Valentin Damjantschitsch seit einigen Jahren erfolgreich betreibt.

 

(Möchtest Du wissen, warum das Tonstudio so heißt wie es heißt – ich wollte es natürlich und habe nachgefragt - solltest Du unbedingt mit ihm Kontakt aufnehmen. Aber nicht nur darum, dazu später mehr.  ;-)

 

Grund für meine Wahl war einerseits der Hinweis einer langjährigen Freundin, andererseits wollte ich jemanden ins Boot holen, mit dem ich noch nie zusammengearbeitet habe – als neutrale Instanz für meine ersten Drum Cover quasi.

 

Und natürlich darf bei meinen Entscheidungen ein gutes Bauchgefühl nicht fehlen.

Reh mit Rucksack Tonstudio Valentin Damjantschitsch
Ob Valentin auch ein gutes Bauchgefühl hatte? ;-)

Wie, was, womit?

Ich freue mich wirklich sehr darüber, dass mein Geschenk an mich selbst gelungen ist.

 

  • Wir konnten alle von mir geplanten Songs in Bild und Ton aufnehmen. Dabei verzichteten wir bis auf die Einzähler auf das Integrieren des Klicks, da ich zu den Originalliedern gespielt habe.
  • Bei einigen Songs wie Thunderstruck hielt ich mich möglichst detailgetreu an die Drumspur, andere gestaltete ich freier. Letzteres war etwa bei Let It Go aus Disney's Kinofilm Frozen oder Life's A Long Song von Jethro Tull der Fall.
  •  Die bewegten Bilder in Frontansicht nahm ich mit meiner Nikon D5300 Spiegelreflexkamera auf. Mein SONY HDR-1 Music Camcorder hält die Rücken- bzw. Seitenansicht fest.

Du im Tonstudio?


Drum Cover

Möchtest Du ebenfalls einen Aufnahmetag im Tonstudio Deiner Wahl verbringen, folgen drei Tipps für Dich. Diese haben mir dabei geholfen, meine gesetzten Aufnahmeziele zu erreichen.

1. Bereite Dich sorgfältig vor

Den Aufnahmetag im Reh mit Rucksack Tonstudio habe ich so gelegt, dass ich ausreichend Zeit für die Vorbereitung hatte. Glücklicherweise waren bei uns in Bayern Pfingstferien. Toll war auch, dass mir Valentin bei meinem terminlichen Wunsch entgegenkommen ist.

 

Meine unterrichtsfreien Tage davor nutzte ich fast komplett für das Einstudieren der Songs, um direkt vor Ort so wenig Zeit wie möglich mit der Optimierung meiner Schlagzeugstimmen bzw. meiner Cajonstimme zu benötigen.

 

Wichtiges Learning: Zehn Songs sind für mich konzentrationsmäßig gut zu meistern. Mehr wäre jedoch too much gewesen. Interessant zu wissen für den nächsten Studiotag. :-)

2. Keep it cool

Ich bin ganz ehrlich: Was war ich nervös! Spätestens als mein Zeug am Abend zuvor vollständig im Auto verstaut war. Aber wie es dann doch meist so ist: Die Nerven hätte ich mir sparen können.

 

Valentin war entspannt, ich war entspannt, wodurch die Zusammenarbeit quasi doppelt entspannt war. :-)

 

Versuche also wenn möglich, Dich nicht allzu sehr in die ganze Sache hineinzusteigern. Ein gewisser Grad an Stress ist zwar hilfreich, doch Du weißt, dass die Dosis das Gift macht.

 

Mir hilft an dieser Stelle die Vorstellung, was im schlimmsten Fall passieren könnte: Behalte ich hierbei meinen Kopf, kann ich gleich viel entspannter sein. ;-)

 

Da mir die persönliche Ebene äußerst wichtig ist, rufe ich außerdem direkt bei den Leuten an. Passt die Chemie bereits am Telefon, ist vermutlich auch die restliche Zusammenarbeit vielversprechend. Gleichzeitig finde ich, dass ein positiver erster Eindruck die Nervosität etwas mildert.

Tonstudio Regensburg Drums
Drum Cover recording

3. Setze auf Qualität

Hätte ich negatives Feedback bezüglich meiner Drum Cover Ideen erhalten, wäre meine Aufnahmesetlist definitiv kürzer ausgefallen. Gleiches gilt, wäre es mit meiner Vorbereitungszeit eng geworden.

 

Zugegeben, perfekt sind meine Drum Cover nicht. Aber das ist in Ordnung, da ich zu diesem Zweck noch nie im Tonstudio war. Vor allem die Kombination aus „soll gut klingen“ und „ebenso aussehen“ ist eine Herausforderung, die ich zukünftig noch besser meistern möchte. :-)

Impressionen zum Studiotag

Bevor ich mich ans Schneiden meines nächsten Videos mache, möchte ich gerne ein paar Fotos mit Dir teilen. Ich hoffe sie gefallen Dir und ich freue mich natürlich, wenn Du auf meinem YouTube Kanal vorbeischaust. Eventuell ist sogar konstruktive Kritik Deinerseits drin. Du weißt ja – man lernt nie aus.

 

In diesem Sinne

 

Hau rein und genieß die Zeit! :-)

Tonstudio Drum Cover
Tonstudio Bayern
Studioaufnahme Musik
Reh mit Rucksack Tonstudio


Und: Danke, lieber Valentin, für die tolle und produktive Zeit! :-)

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